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Häufig gestellte Fragen zur Akupunktur
Häufig gestellte Fragen zur Akupunktur
1.Wie fühlt sich Akupunktur an? 2.Ist Akupunktur schmerzhaft ? 3.Kann Akupunktur auch bei Kindern angewendet werden? 4.Werden Akupunkturnadeln wieder verwendet? 5.Ist eine Behandlung während der Schwangerschaft möglich? 6.Wie viele Besuche benötige ich? 7.Sind die Behandlungen von der Krankenkasse anerkannt? Häufig gestellte Fragen zur Arzneimitteltherapie 8.Wie muss ich die Arzneimittel einnehmen? 9.Welche Nebenwirkungen sind möglich? 10.Muss ich speziell auf Essen und Trinken achten? 11.Wie steht es mit Alkohol? 12.Hat es in meiner Rezeptur auch tierische Produkte? 13.Wie steht es mit der Paralleleinnahme von anderen rezeptpflichtigen Medikamenten? 14.Kann ich weiterhin homöopathische Arzneimittel einnehmen? 15.Wie sollen diese Arzneimittel wirken? 16.Wie lange dauert eine solche Therapie? 1.Akupunktur Wie fühlt sich Akupunktur an? Es können je nach PatientIn während oder nach der Behandlung unterschiedliche Empfindungen wahrgenommen werden. Die einen spüren Schwere oder Leichtigkeit, ein Wärmegefühl oder ein Kribbeln. Auch wenn man nichts Besonderes spürt, heisst dies keinesfalls, dass die Behandlung keine Wirkung zeigt. nach oben 2.Akupunktur Ist Akupunktur schmerzhaft? Akupunkturnadeln sind wesentlich dünner als Spritzen (nur 0.2 - 0.3 mm) und gleichzeitig flexibel. Das Schmerzempfinden ist bei allen Patienten unterschiedlich und wird von den meisten als leicht spürbar bis angenehm angegeben. Was allerdings beim Stimulieren einer Akupunkturnadel in den meisten Fällen entsteht, ist die so genannte Nadelsensation (De-Qi). Dabei empfindet der Patient ein dumpfes, tiefes Gefühl, welches manchmal auch beschrieben wird als Druck, der sich entlang der Leitbahn ausdehnen kann. nach oben 3.Akupunktur Kann Akupunktur auch bei Kindern angewendet werden? Ja. Bei Kindern werden im Gegensatz zu Erwachsenen nur wenige Akupunkturpunkte pro Behandlung verwendet und die Nadeln werden nach dem Einstechen und Stimulieren sofort wieder entfernt. Bei Jugendlichen wird wie bei Erwachsenen behandelt. Bei Kleinkindern wird in der Regel die Kräuterheilkunde und Tuina-Heilmassage der Akupunktur vorgezogen. nach oben 4.Akupunktur Werden Akupunkturnadeln wieder verwendet? Nein. In westlichen Ländern werden ausschliesslich sterile Einweg-Nadeln verwendet, die nach der Behandlung entsorgt werden. Damit kann jedes Ansteckungsrisiko ausgeschlossen werden. nach oben 5.Akupunktur Ist eine Behandlung während der Schwangerschaft möglich? Ja. Es ist jedoch wichtig, dass der/die TherapeutIn weiss, wenn eine Schwangerschaft besteht. Verschiedene Akupunkturpunkte und Heilkräuter sind während der Schwangerschaft kontraindiziert, da sie Gebärmutter-Kontraktionen auslösen können. Eine Begleittherapie ist bei Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett sogar sinnvoll: Einerseits kann sie den problemlosen Verlauf einer Schwangerschaft begünstigen, andererseits hilft sie, auftretende Schwierigkeiten in den verschiedenen Stadien der Schwangerschaft zu mildern oder zu beseitigen. Je nach Indikation kommen Akupunktur und/oder Kräutertherapie zur Anwendung. nach oben 6.Akupunktur Wie viele Besuche benötige ich? Die Anzahl der Besuche ist abhängig von der individuellen Situation und Krankeitsgeschichte. Allgemein sind für chronische Probleme mehr Therapiestunden indiziert als bei akuten Fällen. Ein Behandlungszyklus besteht aus 6-12 Therapiesitzungen und wird im Bedarfsfall nach einer Threapiepause von 1-2 Wochen wiederholt. Normalerweise kann man nach 4 bis 6 Besuchen sagen, ob die Behandlung den gewünschten Heilprozess in Gang gebracht hat. nach oben 7.Akupunktur Sind die Behandlungen von der Krankenkasse anerkannt? Fast alle Krankenkassen mit einer Zusatzversicherung übernehmen den grössten Teil der Behandlungskosten. Das ICM ist bei den meisten Krankenkassen registriert und anerkannt. nach oben 8.Arzneimitteltherapie Wie muss ich die Arzneimittel einnehmen? In Europa werden in den meisten Fällen Kräuter in gefriergetrockneter pulverisierter Form als Granulat verschrieben. Das ist einfacher, günstiger aber etwas weniger stark als die ursprüngliche Einnahme als Dekokt (Rohdrogen in Wasser ausgekocht). Per Messlöffel wird das Pulver in der verschriebenen Dosis zwischen ein bis sechs Mal am Tag eingenommen. Die gängigste Verschreibung ist zwei Mal im Tag 2 bis 3 Gramm. Von uns sowie von der Apotheke, welche Ihnen diese Mittel per Post zustellt, gibt es einen detaillierten Gebrauchshinweis. Rohdrogen werden in Wasser über dreissig Minuten ausgekocht und die Flüssigkeit über den Tag verteilt getrunken. Beide Formen werden in den selten Fällen als wohlschmeckend empfunden. Man muss sich erst etwas daran gewöhnen! nach oben 9.Arzneimitteltherapie Welche Nebenwirkungen sind möglich? Die TCM-Arzneimittel sind in der Regel ohne Nebenwirkungen. Manchmal wird beobachtet, dass der Stuhlgang etwas weicher wird, bzw. es zu einer leichten Gasentwicklung im Bauch kommt. Nach einigen Tagen reguliert sich die Verdauung in den meisten Fällen von selber. Zum Teil wird der Appetit besser – was aus Sicht der Chinesischen Medizin immer ein gutes Zeichen ist. Die Wirkungen sind ansonsten recht erfreulich – weil Körper und Geist besser funktionieren. In diesem Sinn verschwinden Müdigkeit, Kälte- oder Hitzegefühl, Schlafstörungen, Unruhe, Verstopfung etc., ohne dass man es besonders therapiert. nach oben 10.Arzneimitteltherapie Muss ich speziell auf Essen und Trinken achten? Das sollte man natürlich immer! Es gibt nur eine Auflage bezüglich besserer Aufnahme der Arzneimittel im Darm. Das heisst, man sollte einen möglichst leeren Magen haben zur Einnahme. Zirka eine Stunde vor oder zwei Stunden nach einer Hauptmahlzeit ist ideal. Trinken können Sie soviel Sie wollen. Es kann sein dass die Therapeutin / der Therapeut Ihnen spezielle Hinweise zur Ernährung geben wird – diese sind individuell und krankheitsbezogen. nach oben 11.Arzneimitteltherapie Wie steht es mit Alkohol? Sofern Sie die Arzneimittel nicht damit runter spülen, steht dem (mässigen) Genuss von alkoholischen Getränken nichts im Weg. nach oben 12.ArzneimitteltherapieHat es in meiner Rezeptur auch tierische Produkte? In unserem Institut werden nur selten tierische Produkte verwendet, und nur, wenn es für Ihre Therapie einen wesentlichen Unterschied macht. Auf jeden Fall werden Sie in einem solchen Fall vorab gefragt, ob Sie damit einverstanden sind. nach oben 13.Arzneimitteltherapie Wie steht es mit der Paralleleinnahme von anderen rezeptpflichtigen Medikamenten? Diese können Sie wie gewohnt in Absprache mit dem Therapeuten weiter nehmen. Eventuell ist eine Anpassung/Reduktion oder gar ein Absetzen möglich. Dies sollte jedoch in jedem Fall mit der/m Sie betreuenden Hausärztin abgesprochen werden. Generell sollten mindestens 90 Minuten zwischen Einnahme von westlichen und chinesischen Arzneimitteln liegen. In jedem Fall ist es sinnvoll, die involvierten ÄrztInnen/TherapeutInnen über alle aktuellen medizinischen Massnahmen zu informieren, um die besten Heilungschancen zu erzielen. nach oben 14.Arzneimitteltherapie Kann ich weiterhin homöopathische Arzneimittel einnehmen? Aus Sicht der TCM gibt es keine Bedenken. Fragen Sie sicherheitshalber bei der verschreibenden Person nach. Prinzipiell ist es jedoch sinnvoller, sich für eine Therapie zu entscheiden und eine Zeit lang bei dieser zu bleiben. Zu viele verschiedene Impulse zur gleichen Zeit wirken nicht unbedingt besser. nach oben 15.Arzneimitteltherapie Wie sollen diese Arzneimittel wirken? Dies kann nur aufgrund eines Erstgesprächs beantwort werden (dieses dauert in der Regel ca. 60 Minuten). Die Wirkungsweise hängt von der Diagnose und der Tiefe der Krankheit ab. Fragen Sie nach! nach oben 16.Arzneimitteltherapie Wie lange dauert eine solche Therapie? Auch dies ist sehr abhängig vom Problem, bzw. dessen Schweregrad und Tiefe. Je länger der Zustand des Ungleichgewichts bereits gedauert hat, umso länger wird es gehen bis eine Korrektur greift. Ein grober Leitsatz lautet: "Pro Jahr Krankheit muss ein Monat therapiert werden". |
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